EKG bei Hund und Katze
Das EKG dient der Diagnose von Arrhythmien und Leitungsstörungen bei Hund und Katze. Es ergänzt die kardiologische Untersuchung und Therapiekontrolle.
Stolberger Str. 374
Was zeigt ein EKG?
Den Rhythmus und die Frequenz des Herzschlags
Die elektrische Leitfähigkeit durch die Herzmuskulatur
Hinweise auf vergrößerte Herzanteile oder Störungen der Erregungsleitung
Wann wird ein EKG empfohlen?
Bei unregelmäßigem Herzschlag, Herzgeräuschen oder Pulsdefiziten
Bei Ohnmachtsanfällen (Synkopen) oder Leistungsschwäche
Zur Untersuchung vor Narkosen (v. a. bei älteren oder kranken Tieren)
Bei bekannten Herzerkrankungen zur Verlaufskontrolle
Bei Verdacht auf Elektrolytstörungen oder Nebenwirkungen von Medikamenten
Im Rahmen eines Langzeit-EKGs (Holter-EKG) bei intermittierenden Rhythmusstörungen
Wie läuft ein EKG ab?
Das Tier liegt meist ruhig in Seitenlage
Elektroden werden an den Gliedmaßen (manchmal Brustwand) befestigt
Die Untersuchung ist schmerzfrei und dauert wenige Minuten
In der Regel ohne Sedierung möglich
Vorteile des EKGs:
Schnell, schmerzfrei und zuverlässig
Dient zur Früherkennung von Rhythmusstörungen, die sonst schwer zu diagnostizieren sind
Unverzichtbar in der kardiologischen Diagnostik in Kombination mit Herzultraschall und Blutdruckmessung
Fazit:
Das EKG ist eine wichtige, nicht-invasive Untersuchung, um Herzrhythmusstörungen bei Hund und Katze sicher zu erkennen. Besonders bei unregelmäßigem Herzschlag, Narkosevorbereitung oder unklaren Schwächeanfällen liefert es wertvolle Hinweise für eine gezielte Behandlung.