Orale Tumore
Orale Tumore bei Hund und Katze umfassen gutartige und maligne Veränderungen der Maulhöhle. Eine frühe Diagnostik verbessert Prognose und Therapieoptionen.
Stolberger Str. 374
· Malignes Melanom (bösartig, aggressiv, hohe Metastasierungsrate)
· Plattenepithelkarzinom
· Fibrosarkom
· Epulis (gutartige Wucherung, oft im Zahnbereich)
· Plattenepithelkarzinom (am häufigsten, sehr aggressiv)
· Fibrosarkom, seltener andere Typen
· Schlechter Maulgeruch
· Speichelfluss (teils blutig)
· Schwellungen im Maul- oder Kieferbereich
· Zahnverlust oder lockere Zähne
· Futterverweigerung, Gewichtsverlust, Schmerzen beim Fressen
· In fortgeschrittenen Fällen: Kieferschmerzen, Nasenbluten oder Gesichtsasymmetrie
· Mauluntersuchung und Palpation
· Biopsie zur genauen Gewebeuntersuchung
· Dentalröntgen / CT zur Ausdehnungsbeurteilung
· Lymphknoten- und Lungencheck wegen möglicher Metastasen
· Chirurgische Entfernung (wenn möglich)
· Je nach Tumorart: Strahlentherapie, Chemotherapie oder Immuntherapie
· Schmerztherapie und palliative Maßnahmen bei nicht operablen Fällen
Orale Tumore sind bei Hund und Katze ernstzunehmende Erkrankungen, die frühzeitig erkannt werden müssen. Jede ungeklärte Schwellung oder Veränderung im Maul sollte zeitnah tierärztlich abgeklärt werden. Frühdiagnose verbessert die Behandlungschancen deutlich.