Was ist Parodontitis?
Parodontitis ist eine chronische, entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates. Sie beginnt mit Zahnfleischentzündung (Gingivitis) und führt unbehandelt zu Zahnlockerung, Zahnausfall und Schmerzen.
Bitte beachten Sie: Am Freitag, den 17.04. entfällt die offene Sprechstunde (9–12 Uhr). Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis!
Stolberger Str. 374
Ursache:
Die Hauptursache ist Zahnbelag (Plaque), der sich durch Bakterien bildet. Wird Plaque nicht regelmäßig entfernt, verhärtet er sich zu Zahnstein – dieser fördert das Wachstum schädlicher Bakterien und Entzündungen.
Risikofaktoren:
Unzureichende Zahnpflege
Alter
Kleine Hunderassen (z. B. Yorkshire Terrier, Chihuahua) sind besonders anfällig
Katzen mit Immunschwäche oder chronischen Entzündungen
Symptome:
Mundgeruch (Halitosis)
Rötung, Schwellung oder Rückgang des Zahnfleischs
Zahnstein
Zahnlockerung
Schmerzen beim Fressen oder Futterverweigerung
Speicheln oder einseitiges Kauen
Folgen:
Unbehandelt kann Parodontitis nicht nur zu Zahnausfall führen, sondern auch systemische Erkrankungen (z. B. Herz-, Leber- oder Nierenschäden) begünstigen.
Diagnose:
Erfolgt durch eine Mauluntersuchung unter Narkose mit Sondierung der Zahnfleischtaschen und dentalem Röntgen.
Behandlung:
Professionelle Zahnreinigung unter Narkose
Entfernung von Zahnstein und befallenen Zähnen
Antibiotika nur bei schweren Entzündungen
Nachsorge und regelmäßige Kontrollen
Vorbeugung:
Tägliches Zähneputzen mit spezieller Tierzahnpasta
Zahnpflegeprodukte (z. B. Kausnacks, Zahngele)
Regelmäßige zahnärztliche Kontrollen beim Tierarzt