Zahn- und Kieferfehlstellungen
Malokklusionen bei Hund und Katze können zu Schleimhautverletzungen, Parodontalerkrankungen und Fressproblemen führen. Eine frühe Behandlung verhindert Folgeschäden.
Stolberger Str. 374
· Zahnfehlstellungen: Einzelne Zähne stehen verdreht, verschoben oder falsch geneigt
· Kieferfehlstellungen: Ober- und Unterkiefer passen nicht korrekt aufeinander (z. B. Überbiss = Brachygnathie, Unterbiss = Prognathie)
· Engstand: Besonders bei kleinen Rassen → fördert Zahnstein und Entzündungen
· Persistierende Milchzähne: behindern das korrekte Durchbrechen bleibender Zähne
· Verletzungen von Gaumen, Zunge oder Schleimhäuten
· Schmerzen beim Kauen, Fressunlust
· Zahnsteinbildung, Gingivitis, Parodontitis
· Frühzeitiger Zahnverlust
· Bei Katzen: erschwerte Maulhygiene und höhere Anfälligkeit für Zahnresorptionen
· Genetik: z. B. bei brachyzephalen (kurznasigen) Rassen
· Verzögerter Milchzahnverlust
· Traumata oder Fehlentwicklungen im Wachstum
· Früherkennung durch tierärztliche Kontrolle im Junghunde-/Kittenalter
· Entfernung persistierender Milchzähne
· Zahnkorrekturen durch Schleifen, kieferorthopädische Maßnahmen (selten)
· Bei schweren Fällen: extrahieren fehlgestellter Zähne zur Schmerzvermeidung
Zahn- und Kieferfehlstellungen sollten frühzeitig erkannt und bei Bedarf behandelt werden. Sie sind mehr als ein kosmetisches Problem – sie können die Maulgesundheit, das Fressverhalten und die Lebensqualität stark beeinträchtigen.